Herbstversammlung mit Jungtierbesprechung

Zur Herbstversammlung mit Jungtierbesprechung trafen sich die Gruppenmitglieder am 29.9.2019 auf dem Alten Bauhof in Hamm, Herringen. Von den 18 Mittgliedern nahmen 12 teil. Unter ihnen auch der frühere Vorsitzende Hans-Peter Vössing und Altmeister Kurt Schütters.

Von links;: Hans-Peter Vössing, Günter Elwing, Kurt Schütters und Klaus Beckmeier

Nachdem die mitgebrachten Tauben in die Käfige gesetzt waren, wurden aktuelle und organisatorische Punkte besprochen. Zur Gruppenschau am 26. und 27. Oktober in Hamm-Pelkum werden nach Abfrage ca. 80 Luchstauben erwartet. Eine gute Zahl für unsere kleine Gruppe. Als Preisrichter fungieren wird Ralf Elwing. Nach gemeinsamem Mittagessen besprachen Ralf und Günter Elwing die mitgebrachten Luchstauben.

Weitere Fortschritte gemacht hat Klaus Beckmeier mit seinen rotgeschuppten Luchstauben, insbesondere hinsichtlich der durchgefärbten Schwingenfarbe. Hier setzen sich die Gene aus den letzten von Kurt Schütters abgegebenen Luchstauben erkennbar durch.

Auch bei anderen Züchtern waren hoffnungsvolle Tauben zu erkennen. Die Ausstellungen werden zeigen, wer die besten Tiere stellt.

Klaus Beckmeier, Gruppenvorsitzender

Da die Rückfrage einige Züchter gestellt haben, hier die Mitteilung zur Vergabe der Europameistertitel.

„Der Europameistertitel wird mit der höchsten Gesamtpunktzahl der 4 besten Tiere des gleichen Farbenschlages errechnet. Es müssen beide Geschlechter verteten sein.
Bei Punktgleichheit erhalten beide Züchter den Titel Europameister.“

Die entspricht dem Reglement zur Durchführung rassebezogener Europaschauen – Sparte Tauben.

Siehe hier: http://www.entente-ee.com/wp-content/uploads/Reglement-zur-Durchfuhrung-Rassebezogener-Europaschauen.pdf

54. Hauptsonderschau des SV der Luchstaubenzüchter

Vom 3.-6.01.2019 fand wie immer am Traditionsort Neudrossenfeld unter der Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters Harald Hübner unsere HSS statt. Mit 1147 Tauben waren beste Rahmenbedingungen gegeben, die durch die Ausstellungsleitung Stefan Iding und Jürgen Beck für einen vollen Erfolg der 54.HSS sorgten.

Einreihiger Käfigaufbau in Augenhöhe und hervorragende Lichtverhältnisse trugen maßgeblich dazu bei.

Unser besonderer Dank gilt dem Geflügel- und Kaninchenzuchtverein Neudrossenfeld und Umgebung für die Unterstützung und Versorgung der Aussteller und Besucher

Bevor ich zur Einschätzung der einzelnen Farbenschläge komme, vorweg einige grundlegende Bemerkungen.

Unsere Luchstaube soll und muss eine Formtaube bleiben, die durch Betonung der Brustbreite und Brusttiefe auf sich aufmerksam macht. Auch wenn wir in der Zeichnung Binden und Schuppung eine Perfektion erreicht haben, die selbst bei unseren Farbentauben seines Gleichen sucht.

Bei der Bewertung unserer Luchstauben ist folgende Reihenfolge unbedingt einzuhalten: Form, Grundfarbe, Zeichnung. Ein Tier mit einer vorzüglichen Binde bzw. Schuppung, aber Wünsche o. Mängel in der Form und oder Grundfarbe hat, hat keinen Anspruch auf eine sg Bewertung.

Auch wenn wir keine King- oder Strasserköpfe haben wollen, müssen wir auf mehr Substanz und Form des Kopfes hinarbeiten. Der Luchstaubenkopf zeichnet sich dadurch aus, das sich der höchste Punkt des Kopfzuges vor dem Auge befindet. Gerade unsere 1,0 sollten schon als solche am Kopf erkennbar sein.

Die Rückenabdeckung ist nach wie vor eine Aufgabenstellung, nicht nur im blaugeschuppten Farbenschlag, obwohl wir hier schon viel erreicht haben. Auffallend viele schwarze Tiere zeigten auf der HSS eine schlechte Rückenabdeckung, vereinzelt auch bei Rot und Gelb. Hier müssen wir von Anfang an gegensteuern, um einer Ausbreitung dieses Übels entgegenzuwirken.

Die Augenfarbe bei unseren gelben Farbenschlägen gilt weiterhin unsere Aufmerksamkeit, denn diese kann ruhig intensiver gewünscht werden.

Auch wenn unsere blauen Farbenschläge Ortfedern zeigen, was genetisch bedingt ist, verlangen wir von unseren Schwarzen, Roten und Gelben Luchstauben durchgefärbte Ortfedern bzw. Schwanzfarbe.

Diese hier genannten Schwerpunkte sollten wir beachten, um den hohen Zuchtstand unserer Luchstauben zu festigen bzw. zu erhalten.

Gewinner der Gedächtnis- und Förderpreise waren:

Friedrich Wilhelm Müller Gedächtnispreis auf alle Blauen- weißschwingigen:

Ott, Michael auf blau-weißgeschuppt mit 385 Punkten

Hans Häuser Gedächtnispreis auf alle Schwarz-, Rot-, Gelben weißschwingigen:

Wegerer, Hermann auf Schwarz mit weißen Binden mit 386 Punkten

Werner Deutschmann Gedächtnispreis auf alle Farbschwingigen:

Denzler, Hans auf Blau mit weißen Binden mit 385 Punkten.

SV Vorsitzender Wolfgang Dubrau stiftete 2 Förderpreise auf 4 Jungtiere der 2 zahlenmäßig schwächsten Farbenschläge:

Rot-bindig weißschwingig            Sachs, Klaus mit 373 Punkten

Rot-weißgeschuppt farbschwingig        Beckmeier, Klaus mit 379 Punkten

Michael Gambel Wanderpokal auf 6 Jungtiere:

Wegerer, Hermann Schwarz mit weißen Binden weißschwingig mit 576 Punkten

Den Reigen der Ausstellungstiere eröffneten zur 54. HSS unsere gelben Farbenschläge. Von den 45 Luchstauben Gelb mit weißen Binden weißschwingig konnten ein wesentlicher Teil mehr Brustbreite und Brusttiefe vertragen. Einige hätten durchaus noch etwas kräftiger sein können. Meiner Meinung nach würde hier eine Anleihe an die farbschwingige Varität eine Verbesserung erzielbar machen. Die herausgestellten Tiere zeigten ausgewogene Formen mit feiner Grundfarbe und Binden. Sie geben uns die Zielstellung in der weiteren Zuchtarbeit vor. In der Grundfarbe sollten einige Tiere nicht härter werden. Zeigen sich Säume auf dem Schild ist es zu viel des Guten. Nach wie vor ist auf die Augenfarbe zu achten, reine gelbe Augen haben keinen Anspruch auf eine sg Bewertung. Auch die Köpfe sollten mehr Beachtung bei der Bewertung finden. Zeichnung im Schild und Herz müssen weiter zurückgedrängt werden. Auch dieser Farbenschlag sucht weitere Züchter um hier einen Zuchtfortschritt zu erreichen.

(V Christian Walther, Hermann Wegerer, hv Herrmann Wegerer, Steffen Herrmann 2x, Bernhard Fuchs)

In der Ausgeglichenheit der 56 Gelb m. w. Binden farbschwingigen ist ein Nachlassen festzustellen. Den hohen Zuchtstand demonstrieren eigentlich nur die herausgestellten Tiere. Kleiner werden unsere Luchstauben von alleine, eine alte Weisheit, bestätigt sich hier wieder. Auch in diesem Farbenschlag wurde bei einigen Tieren mehr Brustbreite und Brusttiefe gewünscht. Nach wie vor ist die Gleichmäßigkeit der Grundfarbe eine Baustelle. Absetzende Schwingen-, Schwanz- und Rückenfarbe mussten bemängelt werden. Überwiegend war die Augenfarbe zufriedenstellend. Die Binden der Spitzentiere sind schon sehr bestechend in Lage und Reinheit sowie Bindenschwung. Zeichnungsansätze im Schild müssen weiter zurückgedrängt werden.

(V Ludwig Schedl, Roland Hamann, hv Peter Bretall, Werner Pischke, Roland Hamann, Jochen Wenner)

64 Luchstauben Gelb-weißgeschuppt weißschwingig stellten sich dem Urteil des Preisrichters. Formlich eine recht ausgeglichene Kollektion mit entsprechender Größe, Grundfarbe und Köpfen. Die Schuppung war letztendlich ausschlaggebend für die Klassifizierung der Tiere. Alles was in Säumung abdriftete, war raus aus dem Rennen um vordere Plätze. Die Schuppungsovale sollten schon deutlich auf Schild und Herz ausgeprägt sein. Diesen Farbstoffverlust in der Schuppung kann meiner Meinung nach nur über den Einsatz des Farbenschlages Gelb m. w. B weißschwingig entgegengewirkt werden. Vollendete Schuppung ist das Markenzeichen unserer Spitzentiere. Dieser Farbenschlag befindet sich in guten Züchterhänden so, dass wir uns um diesen Farbenschlag keine Sorgen machen müssen.

(V Karl Rudolph, Jürgen Weber, Martin Eckl, hv Karl Rudolph, Jürgen Weber 2x, Martin Eckl)

Auch auf dieser Hauptsonderschau war die Qualität der 44 Gelb-weißgeschuppten farbschwingigen hoch einzuschätzen. Was die 8 Züchter hier in die Käfige gebracht haben verdient unseren Respekt. Feine Formen, Grundfarbe und Schuppung zeichneten unsere Spitzentiere aus. Nur Feinheiten entschieden über die Abstufung. Auch wenn die Grundfarbe bei einigen Tieren nicht dunkler werden darf, waren Schnabelfarbe und Schuppungsausprägung ausgezeichnet. Wünsche nach besserer Augenfarbe und Haltung waagerechter wurden bei einigen Tieren gefordert. Mängel in der Grundfarbe führten zu unteren Noten.

(V Ludwig Schedl 2x, hv Manfred Hoh, Helmut Beck, Gerd Glöckner)

Zu den seltenen Farbenschlägen zählen zweifelsfrei unsere Luchstauben Rot mit weißen Binden weißschwingig, die mit 26 Tieren zur Bewertung angetreten sind. Die ausgezeichneten Tiere zeigten das derzeit Machbare.

In der Kollektion waren Wünsche nach mehr Brustbreite und Brusttiefe sowie Größe mehrmals angemerkt. Auch in der Grundfarbe und der Bindenausprägung und Bindenreinheit taten sich Wünsche auf. Dieser Farbenschlag sucht unbedingt noch weitere Züchter. Es ist noch ein weiter Weg um Anschluss an die führenden Farbenschläge zu erlangen. Auch in Zukunft müssen wir hier zuchtfördernt die Bewertung gestalten, um eine Verbesserung zu erreichen.

(hv Detlef Klaus 2x, Volkmar Beier)

63 Luchstauben des Farbenschlages Rot m. w. B. farbschwingig waren ein sehr gutes Meldeergebnis. Konsequent wurden vom Sonderrichter die Vorgaben des Sondervereins durchgesetzt. Alle Tiere die Mängel in der Schnabelfarbe, in der Bindenreinheit und Grundfarbe hatten, kamen über ein g nicht hinaus. 25 g-Bewertungen sprechen eine deutliche Sprache. Schwachstellen dieses Farbenschlages wurden angesprochen und geben die weitere Zuchtarbeit vor. Die herausgestellten Tauben zeigten in eindrucksvoller Weise das Machbare und geben die weitere Zielstellung in der Zuchtarbeit vor. Feine Formentiere mit satter Grundfarbe, reiner Schnabelfarbe und Binden waren hier die Sieger. (V Peter Bretall, hv Horst Hartmann, Hartmut Westerwarp, Peter Bretall, Stefan Iding, Lothar Gierschner)

Der Farbenschlag Rot-weißgeschuppt weißschwingig füllte 61 Käfige. Die Ausgezeichneten sind schon Perlen der Luchstaubenzucht. Form, Grundfarbe und Schuppung waren beeindruckend. Aber insgesamt muss dieser Farbenschlag in der Größe noch zulegen. Auch in der Grundfarbe wurden Wünsche wie: Farbe lackreicher und gleichmäßiger aufgezeigt. Die Schnabelfarbe war aber überwiegend in Ordnung genauso die Augenfarbe. Tiere mit der fehlerhaften Säumung sind nicht mehr anzutreffen. Hier wurde also schon viel erreicht. Die Spitze ist breiter geworden und lässt auf eine weitere Verbesserung des Farbenschlages hoffen.

(v Wolfgang Schubert, hv Josef Deichl 2x, Wolfgang Schubert 2x, Gerhard Strathmann)

Zu den seltenen Farbenschlägen gehören zweifelsfrei die 23 Luchstauben Rot-weißgeschuppt farbschwingig. Diesem Farbenschlag ist eine breitere Zuchtbasis zu wünschen. Auch wenn wir mit den Herausgestellten zufrieden sein können, wartet noch viel Zuchtarbeit auf ihre Züchter. In Form und Größe wurden hin und wieder Wünsche und Mängel aufgezeigt. Auch in diesem Farbenschlag wurde bei einigen Tieren die Farbe lackreicher und gleichmäßiger gewünscht. Im Schuppungsweiß und in der Gleichmäßigkeit und Ausprägung der Schuppung haben die Züchter noch viel Arbeit vor sich. Nach wie vor trennt die Schwingenfarbe die Spreu vom Weizen. Auch wenn wir diese ohnehin nur im geschlossenen Zustand beurteilen, sollten sich diese im sichtbaren Bereich schon durchgefärbt zeigen. Auf reinere Schnabelfarbe ist weiter zu achten. Die treue Züchterschar dieses Farbenschlages, da bin ich zuversichtlich, wird diese Aufgabenstellung meistern. Dazu wünsche ich den Züchtern viel Erfolg. (hv Klaus Beckmeier)

Auch wenn wir mit der Durchschnittsqualität der 70 Luchstauben Schwarz mit weißen Binden weißschwingig zufrieden sein konnten, muss die Spitze noch breiter werden. Eine feine lackreiche Grundfarbe ist bei vielen schon vorhanden. Probleme bereiten nach wie vor der Bindenrand, die Bindentrennung und die Reinheit der Binden. Eine durchgefärbte Ortfeder ist nach wie vor unser Ziel. Die Tatsache, dass die Tiere mit dem schönsten Bindenweiß hier die größten Probleme haben, ist allgemein bekannt. Auch war bei einigen Tieren eine Aufhellung der Grundfarbe bis ins Graue nach der 2. Binde festzustellen. Durch entsprechende Zuchtwahl ist hier gegenzusteuern. Besonders hervorzuheben ist die feine Augenfarbe und Augenrandfarbe. Die ausgezeichneten Tiere glänzten durch wuchtige Form und saubere Grundfarbe, zeigten feine Bindenlage und Bindentrennung. Auch das Bindenweiß war bei ihnen mustergültig. (V Hermann Wegerer 2x, hv Herman Wegerer 2x, Christian Walther, Klaus Beckmeier)

Die Schwarzen mit weißen Binden farbschwingig stellten sich mit 36 Tieren der Konkurrenz. War dieser Farbenschlag bislang die Domäne eines Züchters, so ist auf dieser Schau die Spitze breiter geworden. Auch hier zeigten sich wunderbare Formtiere mit feiner Grundfarbe sowie Zeichnung dem Betrachter. Die vielen sg 95 Bewertungen sprechen hier eine deutliche Sprache. Wünsche traten hier analog wie beim weißschwingigen Farbenschlag auf. Obwohl dieser Farbenschlag mit der Bindenreinheit Probleme hat, zeigten uns die Herausgestellten schöne weiße Binden. (V W. Huttenlocher, hv Andre´ Richter)

Mit 110 Luchstauben Schwarz-weißgeschuppt weißschwingig konnte die Meldezahl der letzten HSS nicht erreicht werden. Die Qualität der gezeigten Tiere entschädigte uns aber umso mehr. Was hier in den letzten Jahren in der Form, Grundfarbe und Schuppung geleistet wurde, verdient unsere höchste Anerkennung. Die Preistiere zeigten hervorragende Formen, intensive Grundfarbe und gleichmäßige Schuppung. Besonders hervorzuheben sind die erreichte Bindenreinheit und ein sauberes Schuppungsweiß. Die Augenrandfarbe sollte beim Jungtier schon Schwarz sein, bei Alttieren ist hier entsprechende Milde walten zu lassen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erlangung einer kürzeren Hinterpartie, gerade bei unseren 1,0. Die Spitzentiere setzen Maßstäbe für die weitere Zuchtarbeit. (V Jörg Borkenhagen, hv Jochen Wenner 2x, Petra Lützkendorf, Jens Jacob)

Die 60 Schwarz-weißgeschuppten farbschwingigen demonstrierten in beeindruckender Weise den hohen Zuchtstand. Man muss den Züchtern schon hohe Anerkennung für ihre geleistete Zuchtarbeit aussprechen.  In der Schuppung, im Schuppungsweiß haben sie sich gegenüber den weißschwingigen Vettern schon Vorteile erarbeitet. Auch in der Grundfarbe und Augenfarbe sowie in der Augenrandfarbe gab es wenig Ausfälle. Tiere die in der Grundfarbe des Schildes aufhellten wurden berechtigt abgestuft. Wie bei den Weißschwingigen ist bei den 1,0 auf eine kürzere Hinterpartie hinzuarbeiten. Ein Mangel, der sich in diesem Jahr gezeigt hat, ist das Auftreten von Flankenweiß. Diesem Übel müssen wir von Anfang an den Kampf ansagen. (V Jens Jacob, hv Jörg Borkenhagen, Jens Jacob 2x)

Die Blau-bindigen weißschwingigen Luchstauben stellten sich mit 145 Tieren der Bewertung. Der Farbenschlag tritt momentan auf der Stelle. Ein Phänomen, das eigentlich bekannt ist und schon mehrmals aufgezeigt wurde, ist die Tatsache, dass unsere Tiere schnell kleiner werden. Hier muss durch entsprechende Zuchtarbeit gegengesteuert werden. Auch in diesem Farbenschlag würde eine Anleihe an unsere farbschwingigen Vettern bestens fruchten. Ein Versuch wäre es allemal wert. Entsprechend der Wertigkeit der Hauptrassemerkmale Form, Grundfarbe und Zeichnung und gerade in dieser Reihenfolge ist dieser Farbenschlag wieder zu verbessern. Uns nützt die beste Binde nichts, wenn Probleme in der Form und Grundfarbe auftreten. Das helle „Silberblau“ muss weiter zurückgedrängt werden und eine betonte Brustbreite und Brusttiefe muss wieder Allgemeingut werden. Eine Aufgabenstellung wird nach wie vor die Form sein mit der dazugehörigen Kopfausbildung. Kleine Köpfe, gerade bei unseren 1,0 müssen weiter verdrängt werden. Wenn die Form und Grundfarbe hervorragend ist, dann ist die Binde in seiner Ausprägung das i-Tüpfelchen, das letztendlich ein V Tier auszeichnet. Unter den 0,1 viele Tiere die Wünsche in Brustbreite und Brusttiefe aufzeigten und so vom Größenrahmen an der untersten Grenze waren. Kurioser Weise zeigen diese Tiere die schönsten Binden. Eine alte Erkenntnis, auf ein großes Tier schöne Binden anzuzüchten ist schon weitaus schwieriger. Einige 0,1 setzten zu stark in der Bauchfarbe ab (zu hell) und erhielten berechtigt einen Mängeleintrag. (V Ludwig Schedl 2x, Lars Poschizki, K.-H. Rösch, hv Lars Poschizki, Michael Gambel 2x, Roland Hamann, Klaus Grychtol, Johannes Gerstner)

Ein Traum in „Blau“ waren die 75 Blau m. w. Binden farbschwingigen. Die große Überraschung der 54. HSS. 5 x V und 7 x hv zeugten von der überdurchschnittlichen Qualität dieser Kollektion.  Auch wenn Kritiker der Meinung sind, dass zu viel Höchstnoten vergeben wurden, stellt sich doch die Frage, welche Tiere sollten zurückgesetzt werden? Auch die 16 mit 95 Punkten bewerteten Tiere waren Perlen der Luchstaubenzucht. Feine Formentiere mit exzellenter Grundfarbe und Binden, sowie passenden Köpfen ließ die Herzen der Luchstaubenzüchter höherschlagen. Keine Ausfälle in der Augenfarbe und Randabdeckung. In dieser Qualität hat der Farbenschlag Vorbildwirkung für die anderen Farbenschläge. Das Erreichte gilt es zu festigen. Es wird ohne hin schwer sein, ein solches Ergebnis zu wiederholen. (V Lars Poschizki, Hans Denzler 3x, Günther Streich, hv Wohlgezogen, Lars Poschizki 3x, Hans Denzler 2x, Roland Hamann)

Der Königsfarbenschlag Blau-weißgeschuppt weißschwingig ist mit 189 Tieren in beiden Geschlechtern zur Bewertung angetreten. War es auf der letzten HHS die Domäne eines Züchters, so gehörten dieses Mal mehrere Zuchtfreunde zu den Gewinnern. Eine Entwicklung, die ich sehr begrüße, denn dann ist die Möglichkeit einer weiteren Qualitätsverbesserung gegeben. Es ist in diesem Farbenschlag viel erreicht worden, was formliche Belange, Fragen der Grundfarbe und der Schuppung anbetrifft. Graue Säume sind weiter zurückgedrängt worden und in Fragen Rückenabdeckung ist viel erreicht. Aber ein Problem, die Köpfe, verdienen weiterhin unsere Aufmerksamkeit. Gerade bei unseren 1,0 hatten einige mit dieser Problematik zu kämpfen. Der Täuber sollte auch schon vom Kopf her als solcher erkennbar sein. In der Augenfarbe gab es keine nennenswerten Ausfälle. Es ist schon eine Augenweide, wenn sich die Blaugeschuppten in Perfektion darstellen. Nur kleinste Abweichungen in Form, Grundfarbe und Schuppung sorgten hier für eine Differenzierung. Nicht nur in diesen Farbenschlag, generell gilt eine Bewertung von 95 Punkten zur Spitzengruppe gehörend, denn oft entscheiden feine Nuancen über eine höhere Bewertung. Wahre Meisterwerke der Zucht waren in dieser Kollektion zu bewundern. Eine Werbung für unsere Luchstauben.  (V Michael Ott 2x, Rudolf Plendl, Peter Hintzsch, Norbert Berenz, hv Kasten Kiesewetter, Ferdinand Kuffer, Norbert Berenz, Michael Ott, Rudolf Plendl 2x, Stefan Weiß, Peter Hintzsch 2x)

Im Farbenschlag Blau-weißgeschuppt farbschwingig stellten sich 62 Tiere dem Urteil des Preisrichters. Eine Kollektion die bei der letzten Hauptsonderschau noch in der Kritik stand, zeigte dieses Mal die gewohnte Ausgeglichenheit. Die Herausgestellten bestachen nicht nur in Form, Größe und Grundfarbe, sondern zeigten auch eine sehr gute Schuppungsveranlagung und Schuppungssaum. Tiere, die mit einer g-Bewertung vorlieb nehmen mussten, hatten Probleme in Form und Größe, Grundfarbe und Schuppungssaum. Zu helle Bauchfarbe, zu harter Schuppungssaum führten zu unteren Noten. Kopfausformung und Augenfarbe waren durchweg in Ordnung. Auch diese Kollektion lässt auf eine weitere Verbesserung dieses Farbenschlages hoffen. (V Hans Denzler, Günter Voigt, hv Hans Denzler 2x, Günter Voigt 2x, Stefan Weiß 2x, Walter Kapfinger 3x)

Den Abschluss der HSS bildeten 4 Silber-weißgeschuppte in der AOC Klasse. Insgesamt müssen die Tiere mehr Größe zeigen. Brustbreite und Brusttiefe wurde bei allen Tieren ausgeprägter verlangt. Wünsche nach reinem Schuppungsweiß und nach besser ausgerundeten Ovalen wurden vermerkt. Auch die Saumfarbe sollte auffälliger sein. Der Wunsch nach gleichmäßigerer Grundfarbe wurde vermerkt. Zu helle Bauchfarbe wurde mit dem entsprechenden Mängeleintrag geahndet. Es wartet noch viel Arbeit auf die Züchter dieses Farbenschlages.

Freuen wir uns auf die 55. Hauptsonderschau vom 02.-04.2020 in Neudrossenfeld. Ich wünsche allen Zuchtfreunden ein erfolgreiches Zuchtjahr.

Allen Sonderrichtern bitte ich, diesen Termin vorzumerken, denn es wird jeder Preisrichter gebraucht.

Alwin Herrmann
Zuchtwart

Am Sonntag, den 29. September 2019, veranstaltet die Gruppe Franken ihre Herbstversammlung mit Jungtierbesprechung im Züchterheim des KTZV Eschenbach/Opf., Alter Wiesenweg 2. Beginn ist 09.30 Uhr.

Unter anderem wird der Vorsitzende über die zurückliegende Zuchtausschusssitzung des Hauptvereins berichten.
Im Mittelpunkt steht die Besprechung der neuen Generation Luchstauben. Die Züchter werden gebeten, Jungtauben mitzubringen, wobei eine Anmeldung nicht notwendig ist. Zuchtwart Hans Denzler wird daneben über das ideale Schuppungsbilds der geschuppten Varianten referieren.
Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, das Mittagessen wird aus der Gruppenkasse bezahlt.
Auch Nichtmitglieder sind bei dem Treffen gerne gesehen.

Am Donnerstag , den 29. August, trifft sich die Vorstandschaft der Gruppe Franken um 19.00 Uhr im Gasthaus bei Zfr. Ludwig Schedl in Wurz.

Joachim Hagen
1. Vorsitzender

Die kommenden Europameister und Europachampions werden vom 30. November bis zum 01. Dezember in Dannemarie in Frankreich vergeben. Dieser Ort ist Nähe der deutschen-französischen Grenze (ca. 50 km) liegt zwischen Mulhouse (Mühlhausen) und Belfort und ist gut zu erreichen. In der Weihnachtszeit besticht der Elsass durch seinen besonderen Flair und seine vorweihnachtlich geschmückten Straßen. Auf meinen beruflichen Reisen hat es mich sehr oft dorthin verschlagen und ist persönlich schätze die speziell zur Weihnachtszeit gebrauten Biersorten. Da die Schau in der Adventszeit stattfinden wird, kann sicherlich jeder Aussteller dieser selber probieren. Der elsässische Dialekt ist der deutschen Sprache sehr nah und viele Bewohner sprechen im Elsass sprechen deutsch. Der Zuchtwart des franz. SV der Luchstaubenzüchter spricht nahezu perfekt deutsch und mit ihm und Paul Chambon stehen wir regelmäßig in Kontakt.
Die gemeinsame Vorbereitung verlief sehr harmonisch. Wie Ihr alle wisst stellen die französischen Zfr. auf allen Europaschauen neben den deutschen Züchtern das größte Kontingent und ich appelliere an Euch alle, die Schau – trotz der VDT-Schau – zu beschicken.
Ich habe in den Vorgesprächen mit dem franz. SV eine Tierzahl von 300-400 Tieren von deutscher Seite angekündigt und hoffe ehrlich gesagt, dass diese sogar übertroffen wird.
Bitte lasst mich hier nicht hängen….

Auf Basis dieser Zahlen hat man die Preisrichter verpflichtet.
Aus unserem SV wurden der Zuchtwart Jürgen Weber und als SR Joachim Hagen verpflichtet.
Auch wenn es sich nicht um eine offizielle Europaschau handelt, bin ich fest davon überzeugt, dass diese Schau unserer letzten Europaschau in nichts nachstehen wird und unsere französischen Freunde sich mächtig ins Zeug legen werden. Allein die kulinarische Vorbereitung (siehe Ausstellungsbedingungen) zeugt hiervon.

Stefan Iding


Das Zucht und Ausstellungsjahr 2018 liegt jetzt schon eine Zeit hinter uns.

Der Mitglieder stand ist von 30 auf 31 Mitglieder gestiegen, Reiner Schäfer ist im November in die Gruppe Hessen eingetreten.

Am 08.04. fand im Gasthaus Gambrinus in Langgöns die Frühjahrsversammlung statt. Es waren 8 Mitglieder anwesend, es wurden die Zuchtpreise der Gruppenschau und der Leistungspreis der Hauptsonderschau überreicht. Das Sommertreffen wurde nach Hüttenberg vergeben, Zuchtfreund M. Happel hatte sich bereiterklärt das Fest zu übernehmen.

Am 13.04. hatte Zuchtfreund Otto Erdt seinen 80. Geburtstag. Er hatte den Vorstand eingeladen, von der Gruppe wurden ein Präsentkorb überreicht.

Am 12.08. fand in Hüttenberg in der Zuchtanlage das Sommertreffen der Gruppe Hessen statt. Wir trafen uns um 11.00 Uhr nach dem Mittagessen machten wir einen Spaziergang zum Anwesen von Markus mit Schlagbesichtigung. Im Anschluss wurden die Parzellen in der Anlage besichtigt. Danach stürmten wir auf das reichhaltige Küchenbüffet. Leider waren nur 9 Mitglieder mit Ehepartner anwesend. Bei allen Helfern und Spendern bedanken wir uns rechtherzlich.

Am 14.10. trafen wir uns in Hüttengesäß zur Jungtierbesprechung mit Herbstversammlung. Die mitgebrachten Tauben wurden von den Zuchtfreunden begutachtet und besprochen. Nach dem Mittagessen fand die Herbst-versammlung statt. Der 1. Vorsitzende gab einen Bericht von der VDT Versammlung und den Planungen der VDT-Schau in Kassel. Es wurde die Zimmerbestellung für die Hauptsonderschau aufgenommen. Völlig überraschend teilte uns Zuchtfreund Dirk Böse mit das er die Taubenzucht zurückfährt und das Amt des Kassierers in der Frühjahrsversammlung zurückgibt. Im Anschluss wurden wir zum Kaffee und Kuchen von den Zuchtfreunden Erdt eingeladen.

Die Gruppenschau fand in Alsfeld mit der Landesschau von 03.-04.11 statt. Fünf Zuchtfreunde zeigten 51 Luchstauben in sieben Farbenschläge, leider sehr wenig. Die Zuchtfreunde Markus Happel konnten auf blau bindig farbschwinig und A. Scharf auf blauweisgeschuppt die Note HV erreichen. Der Zuchtfreund Mario Guth konnte Vorzüglich Hessenband und HV auf schwarzweisgeschuppt farbschwinig erreichen. Den Zuchtpreis auf den blauen Farbenschlag errang Markus Happel und den auf die seltenen errang Mario Guth.

Auf der 54. Hauptsonderschau in Neudrossenfeld stellten sieben Gruppenmitglieder 56 Tauben in sieben Farbenschläge aus. Wir hatten auch ein neues Quartier bezogen. Am Freitag haben wir Bayreuth erkundet. Den Leistungspreis der Gruppe errang Mario Guth mit schwarzweisgeschuppt farbschwingig.
Bei allen Gruppenmitgliedern möchte ich mich bedanken, die geholfen haben bei unserem Dienst und beim Abbau der Schau.

Am 26.01.-27.01.19 fand in Kassel die VDT-Schau statt. Der VDT führte die Schau in eigener Regie durch. Die Züchter aus Hessen wurden vermisst. Aus der Gruppe habe nur ich acht Luchstauben ausgestellt, vom SV wurden zwei Bänder gestiftet, davon konnte ich eins erringen. Man kann für die Zukunft nur hoffen dass sich genügend Helfer finden, denn es war eine der schönsten Ausstellungen. Zum Schluss wünsche ich allen viel Gesundheit und recht viele schöne Luchstauben.

Mario Guth
Vorsitzender

Am 22.09.2018 führten wir unsere Herbstversammlung mit Jungtierbesprechung wie immer in Wittgensdorf durch. 20 Zuchtfreunde nahmen daran teil. Es ging um die Vorbereitung der GSS, der Taubenschau in Wildetaube, der Bundesschauen und der HSS.
Die anwesenden Züchter zollten dem vorliegenden Rundschreiben große Hochachtung. Die Jungtierbesprechung fand wiederum großen Anklang. Das beste Tier zeigte nach Meinung unserer anwesenden Sonderrichter Zfrd. Christian Walther im Farbenschlag schw.m.w.Bi. weißschg.

Unsere GSS fand zur Erzgebirgsschau vom 16.-18.11.18 in Großolbersdorf statt. In den Käfigen standen 132 Luchstauben in 14 Farbenschlägen und 1 in der AOC Klasse zur Schau. Sicherlich war die etwas geringe Meldezahl wiederum den ungünstig liegenden Schauterminen der folgenden Bundesschauen geschuldet. V- Tiere zeigten die Zuchtfreunde, ZG Müller (2x), J. Jacob (2x) und G.Glöckner. Des weiteren wurde noch 16 mal hV vergeben. Die SR J. Lange und J. Weber erläuterten die von ihnen bewerteten Tiere zur GSS.

Von unserer Gruppe stellten 9 Züchter 80 Luchstauben zur NATIONALEN – Schau in Leipzig aus.
Für die Gruppe erzielten Petra Lützkendorf 1x“V“ auf eine 0,1a in schw-weiß. gesch.weißschwg. und der Zuchtfreund Jochen Wenner auf eine 0,1j in gelb m.w.Bi. farbschwg. Diese 0,1 wurde mit dem Siegerband der NATIONALEN ausgezeichnet. Die Zuchtfreunde Christian Walther, Jochen Wenner und die ZG Müller erhielten jeweils 1x hV.
Mit seinen Tieren im Farbenschlag schw.weiß gesch.weißschwg. und einer Zahl von 476 Punkten wurde J. Wenner Bundessieger.
Der Werbestand des SV wurde durch unsere Gruppe am Freitag der Schau betreut.

Zur Taubenschau in Wildetaube zeigten 11 Züchter 68 Luchstauben. Die Tiere wurden von einem Allgemeinrichter bewertet, der seinen Auftrag bestens ausführte.

Die HSS war wieder der absolute Höhepunkt für alle Luchstaubenzüchter. Unser Vorsitzender, Udo Ullmann, dankt den 7 Zuchtfreunden, die aktiv beim Aufbau der Schau mitwirkten sowie allen Helfern beim Abbau der Käfige. 1147Luchstauben waren zu dieser Schau gemeldet. Aus unserer Gruppe stellten 11 Züchter 119 Tiere aus. Die Höchstnote gab es für Tiere von Jens Jacob, Jürgen Weber und Christian Walther. Weiterhin wurde noch 9 x hV erzielt. Klaus Sachs erhielt den Förderpreis des SV Vorsitzenden auf den Farbenschlag rot m.w.Bi. weißschwg.
Zur Jahreshauptversammlung des SV wurde Zuchtfreund Jens Jacob mit der silbernen Ehrennadel des SV geehrt.

Am 30.03.19 führten wir unsere Frühjahrsversammlung bei leider nur mäßigem Besuch in Treuen im Vogtland durch. Den Leistungspreis in Auswertung der GSS auf die weißschwingigen Tiere errang Gerd Glöckner mit gelb.gesch., den auf die farbschwingigen Luchse Jens Jacob auf schw.gesch.. Den Pokal auf die besten 3 Jungtiere erhielt ebenfalls Jens Jacob. Auf hohen Niveau erfolgte der Pokalwettbewerb zur HSS– Schau:

1. J. Jacob 96,0 Punkte (auf 4 Tiere farbschwingig)
2. J. Wenner 95,3 Punkte (auf 6 Tiere weißschwingig)
3. G. Glöckner 94,5 Punkte (auf 6 Tiere weißschwingig)

Zum 50-jährigen Bestehen der Gruppe Berlin überbrachte Udo Ullmann persönlich die besten Grüße und Glückwünsche sowie ein Gastgeschenk.

Am 03.05. verstarb nach kurzer schwerer Krankheit unser Ehrenmitglied Manfred Gruschwitz im Alter von 87 Jahren. Er war über 60 Jahre Mitglied in der SZG/SV und Gründungsmitglied der damaligen Gruppe Karl-Marx- Stadt innerhalb der SZG. Mit seinen weißschwingigen Luchstauben in blau geschuppt war er einer der führenden Züchter in der SZG.

Unser traditionelles jährliches Züchtertreffen fand am 15./16.06. in Satzung statt. Es wurde in diesem Jahr von unserem Gruppenvorsitzenden Udo Ullmann und seiner Gattin vorbereitet. Wir freuten uns sehr, wiederum Gäste aus den Gruppen Bayern, Dresden und Halle begrüßen zu können. Alle Teilnehmer bedanken sich bei Fam. Ullmann für eine tolle Vorbereitung und ein sehr interessantes Programm, welches am Samstag zu einer Bergwerksbesichtigung führte. Das abendliche gemütliche Beisammensein fand dann wieder im Gasthof Satzung statt.

Am 05.10.19 führen wir unsere Herbstversammlung mit Tierbesprechung wieder in Wittgensdorf bei Chemnitz in der Gaststätte „Sachsenbistro“ durch. Wir möchten hiermit zu dieser Besprechung herzlich einladen. Gäste und Freunde der Luchstauben sind herzlich willkommen. Einer JTB durch unsere SR soll wiederum umfangreiche Zeit eingeräumt werden. Um genügend Käfige bereitzustellen, bitten wir um telef. Anmeldung der Tierzahl bei G. Glöckner, Tel. 037293514 bis zum 01.10.19.

Wir hoffen, dass alle eine gute Nachzucht haben und wünschen eine rege Beteiligung an der Versammlung, der JTB und den bevorstehenden Sonderschauen.

Jochen Wenner
Schriftführer

Vom 13.04.- 14.04.2019 trafen sich die Mitglieder des SV der Luchstaubenzüchter Gruppe Berlin und deren Frauen zum diesjährigen Züchtertreffen auf dem Gutshof Gnewikow bei Neuruppin.
Die Gruppe feierte ihr 50- jähriges Bestehen. Dazu hatten Fritz Stresow und Karsten Kiesewetter das Wochenende vorbereitet. Zeitungsartikel, Bilder, Auszeichnungen, Bänder und Pokale waren in einer kleinen Ausstellung zusammengestellt.


Herzlichen Dank an die Organisatoren für die Vorbereitungen. Die Züchterehepaare waren wieder zahlreich angereist. Besonders konnten wir uns über den Besuch von Wolfgang Dubrau als Vorsitzenden des SV, Udo Ullmann als Vorsitzender der Gruppe Chemnitz und Steffen Kretzschmar als Vorsitzender der Gruppe Dresden freuen.
Der Samstagnachmittag begann mit der Begrüßung bei Kaffee und Kuchen. Im Anschluss nahmen die Züchter und Ehefrauen an der Festsitzung zum 50- jährigen Bestehen der Gruppe teil. Fritz Stresow hielt einen sehr interessanten Vortrag zur Geschichte der Gruppe Berlin und hatte dazu viel Arbeit in die Vorbereitung investiert. Die Gäste überreichten einen Glaspokal, einen Teller und zwei toll mit Luchstauben gestaltete Schiefertafeln als Geschenk an die Gruppe. Herzlichen Dank dafür.
Über die Vergabe wir in der nächsten Mitgliederversammlung entschieden. Getanzt und gefeiert wurde am Abend gemütlich in den Gemäuern des Gutssaales.


Am Sonntag trafen sich die Frauen zu einer Stadtführung in Neuruppin. Die Männer führten die Frühjahrsversammlung durch.


Jörg Borkenhagen, als einer der Zuchtwarte der Gruppe, wertete den Wettbewerb aus. Den Zuchtpreis 2018 für das beste Durchschnittsergebnis aller ausgestellten Tiere auf einer Gruppenschau errang Jörg Borkenhagen. Gruppenmeister bei den Luchstauben mit farbigen Schwingen wurde Lars Poschizki. Bei den Weißschwingigen nahm Andreas Bohl diese Auszeichnung entgegen.
Im Wettbewerb der einzelnen Farbenschläge siegten die Züchter Karsten Kiesewetter (blauer Farbenschlag), Jörg Borkenhagen (schwarzer Farbenschlag) und Bernfried Arndt (gelber Farbenschlag). Der rote Farbenschlag war im Wettbewerb nicht vertreten.
Bei der Jungtierbesprechung im Oktober in Beggerow zeigten Karsten Kiesewetter, Jörg Borkenhagen, Harald Michelson und Helmut Krabbe die besten Jungtiere in den einzelnen Farbenschlägen.
Den Titel Landesmeister 2018 errangen mit Luchstauben in Berlin-Brandenburg Jörg Borkenhagen und Lars Poschizki.
Landesmeister in Mecklenburg-Vorpommern wurden Andreas Bohl und Enrico Meier.
Über den Deutschen Meistertitel konnte sich Jörg Borkenhagen freuen.

In der folgenden Diskussion wurde über die Berichte der Zuchtwarte Jörg Borkenhagen und Karsten Kiesewetter gesprochen. Alwin Herrmann als einer der Zuchtwarte des Hauptvereins gab aufschlussreiche Informationen zum Zuchtstand der Luchstaube in den einzelnen Farbenschlägen.

Die nächste Mitgliederversammlung mit Jungtierbesprechung findet am 05.10.2019, mit dem Einsetzen der Tiere um 09.00 Uhr, in Pritzwalk, Freyensteiner Str., Gärtnerei Lüders statt.
Alle Mitglieder und interessierte Züchter sind herzlich eingeladen.

Andreas Bohl
Schriftführer

Die Mitgliederzahlen belaufen sich in der Gruppe Hamburg/Schleswig-Holstein zum jetzigen Zeitpunkt auf 25 Mitglieder. Wir müssen aber weiterhin bestrebt sein, neue Mitglieder zu werben und zu fördern. Sonst gib es keine weiteren Veränderungen. Im Januar fand wie jedes Jahr die Hauptsonderschau in Neudrossenfeld statt, ein wunderschöner Abschluss der Schausaison. Aus unserer Gruppe stellen Erhard Metzger und Peter Arps mit einem sehr guten Ergebnis aus.

Das gespendete Band des Sondervereins erhielt Andre Sick auf der Landesschau in Neumünster. Hierfür nochmals herzlichen Dank an unserem Sonderverein. Die Zuchtsaison verläuft unterschiedlich und bei einigen Züchtern hätte es in diesem Jahr deutlich besser laufen können. Aber wie Hannover, die Gruppenschau Neumünster und etliche Ortschauen zeigen werden, kann sehr gutes Tiermaterial gezeigt werden.

Unsere Sommerversammlung mit Jungtierbesprechung fand am 01.10.18 bei Zuchtfreund Adolf Papendorf in Satrup statt. Nachdem die Tierbesprechung abgeschlossen ist, eröffnete der Gruppenvorsitzende Andre Sick die Versammlung und begrüßte die 6 anwesenden Mitglieder und den Zuchtfreunde Lorenz recht herzlich. Er bedankt sich beim Zfr. Papendorf für die Ausrichtung dieser Tierbesprechung und die hervorragende Bewirtung. Wir führen viele sachgerechte nette Gespräche in einer gemütlichen Runde. Andre Sick bedankt sich bei den Anwesenden für die Aufmerksamkeit, wünscht allen einen guten Heimweg und eine erfolgreiche Schausaison. Die Besprechung der 21 Tiere aus drei Farbenschlägen wird von Hartmut Lorenz und Peer Damgaard vorgenommen. Es sind die Farbenschläge: Blau-Weiß geschuppt, Blau mit weißen Binden und Schwarzweiß geschuppt vertreten. Wie in den Vorjahren, wurde auch heute wieder teilweise viel versprechendes Tiermaterial gezeigt. Peer und Hartmut stellten die Vorzüge und Nachteile, der mitgebrachten Tiere, dar. Für die anwesenden Züchter war es vom Vorteil, einmal die unterschiedlichen Meinungen beider Preisrichter zu hören. Bei den Blau-Bindigen sind schöne Formtiere mit gut durchgefärbtem Gefieder vertreten. Zwei Tiere zeigten leider etwas ins graue übergehenden Bindensaum und einzelne Täuber fehlte es an Stirnfülle (Kopf männlicher). Die Blau-Weißgeschuppten fehlt es an Masse, obwohl sie in Form und Schuppung in Ordnung sind. Die Schwarzen sind ansprechend in Farbe und Form. Im Allgemeinen ist die Schuppung zu unruhig. Eine schöne Täubin von Nico Arnold erhält den Becher für das beste Tier der Besprechung. Herzlichen Glückwunsch.

Die erste große Schau der Saison 2018 war die Junggeflügelschau Hannover, hier stellte Peter Arps und Erhard Metzger aus.
Beide erzielten ein super Ergebnis.
Peter: 2xhv96, 2xsg95, 5xsg94, sg93
Erhard: V97 BM, 2xsg95, sg94, sg93, 3xg92
Herzlichen Glückwunsch.

Auf der Gruppenschau in Neumünster können leider nur 21 Tiere aus drei Farbenschlägen präsentiert werden. Andre bedankt sich bei den Ausstellern. Gerichtet hat Peer Damgaard. Seitens der Aussteller gab es keinerlei Beanstandung. Es wurde einmal die Note V und zweimal die Note HV vergeben.
Prämierte Tiere wurden gestellt von:
Nico Arnold auf 0,1 jung Blau mit weißen Binden (weißschw.) V 97 SVB Andre Sick auf 0,1 jung Schwarz-Weiß geschuppt (weißschw.) HV 96 LTB Nico Arnold auf 1,0 jung Blau mit weißen Binden (weißschw.) HV 96 E

Herzlichen Glückwunsch.

Allen ein gutes erfolgreiches Zuchtjahr 2019.

Nico Arnold
1. Schriftführer

Liebe Zuchtfreunde, nach dem kürzlichen Tod von Kurt Dünkel ist wieder eines unserer treuesten Mitglieder verstorben: Johannes Willi Wand.Viele  werden ihn kennen als mein „Adjudant“, der mir Tauben für Fotos bei der HSS zugetragen und der viele Jahre die Rundschreiben eingetütet und versandt hat. Auf der Rückfahrt von unserer Zuchtausschusstagung am vorletzten Sonntag konnte ich ihn besuchen, sein Tod kommt für mich überraschend.Seine schwere Krankheit zwang ihn zuletzt an den Rollstuhl, was für ihn sehr belastend war.

Seine Tod ist eine Erlösung für ihn. 

Herzliche Grüße Klaus Beckmeier