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Gruppenschau Hessen

Am 12.11. – 13.11.2022 hatte die Gruppe Hessen ihre Gruppenschau der Landesverbandsschau in Alsfeld angeschlossen.

Von 5 Zuchtfreunden wurden 64 Luchstauben in 7 Farbenschlägen ausgestellt. Ein Mitglied durfte leider seine Luchstauben nicht ausstellen, weil er in einem Sperrbezirk der Geflügelgrippe lag.
Die Tauben wurden von Karl Gerhard nach dem Standard bewertet. Von der Ausstellungsleitung wurden uns 3 Hessenbänder zu Verfügung gestellt.

Die Zuchtfreunde Alfred Scharf (2x) und Peter Geis konnten Vorzüglich mit Ihren Tauben erreichen.
Die Note Hervorragend konnten die Zuchtfreunde Markus Happel (2x) , Peter Geis (4x) und Gerhard Jung erreichen.

Den Zuchtpreis errang Alfred Scharf mit Blauweiß geschuppt Weißschwingig.
Die beste Gesamtleistung konnte Peter Geis mit Blauweiß Geschuppt farbschwingig erreichen.   

Mario Guth
Vorsitzender Gruppe Hessen

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56. HSS – Prämierte Tiere

Unsere 56. Hauptsonderschau am ersten Wochenende des Jahres 2023 ist wie im Flug vergangen.

1048 Luchstauben in 16 anerkannten und 2 Farbenschlägen in der AOC-Klasse stellten sich dem Urteil der der 14 Sonderrichter.

Hier ist der Link zur Galerie der prämierten Tiere: Prämierte Tiere

Vielen Dank an unseren Fotografen Klaus Beckmeier und seine “Zuträger” die mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl die Tiere perfekt in Szene gesetzt haben.

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Schaubericht LIPSIA 2022

Zur 126. Bundesschau 2022 in Leipzig wurden 277 Luchstauben in 13 Farbenschlägen ausgestellt. Im blauen Farbenschlag 185, im schwarzen 23, im roten 26, im gelben 39 und im silbernen 4 Luchstauben ausgestellt. Das zu den Zahlen.

Bis auf die ausgezeichneten Tiere zeigten viele der Kollektion blau m.w. B weißschwingig Probleme in der Grundfarbe. Konkret: Die Grundfarbe darf nicht heller werden. Alle Tiere die im Bauch- und Flankengefieder einen weißen Saum zeigten wurden berechtigt abgestuft. In der Grundfarbe wollen wir das Strasserblau anstreben. Tiere die farblich ins grau abdriften sind abzuwerten.

Nach wie vor ist die Bindentrennung eine Baustelle, die nicht außer Acht gelassen werden darf. Stark keilige Binden lassen ebenfalls kein sg mehr zu. Das der Saum fein und schwarz sein kann und muss, beweisen unsere Spitzentiere. Ein zu stark ausgebildetes Schenkelgefieder, oft etwas lose in der Struktur sollte züchterisch bearbeitet werden. Auch in den Kopfpunkten konnten einige der 1,0 noch etwas zulegen. Man sollte schon am Kopf den männlichen Vertreter erkennen. Ein harmonischer Kopfzug, Stirn betont, mit dem höchsten Punkt vor dem Auge sollte unsere Zielstellung sein.
Spitzentiere stellten L. Poschizki 2xV, 2xhv und J. Gerstner 2xhv.

Die farbschwingigen Vertreter dieses Farbenschlages hatten weniger Probleme mit der Grundfarbe. Der Schwingenfarbe sollte mehr Beachtung geschenkt werden, denn nur eine graue Schwingenfarbe ist nicht mehr ausreichend. Zu den Binden gilt das gleiche wie beim vorgenannten Farbenschlag. Auch wenn wir in den Köpfen schon Verbesserungen erzielt haben ist in Punkto Schenkelgefieder ähnlich wie bei den Weißschwingigen zu verfahren.
V Tiere zeigten H. Döring, M. Wohlgezogen.
Hv erhielten Tiere der Züchter M. Militzer, K. Schütte, H. Döring und L. Poschizki.

Besonders beim blaugeschuppten weißschwingigen Farbenschlag machte sich der Ausfall zweier Hauptsonderschauen schon bemerkbar. Vom Größenrahmen her keine besonderen Ausfälle. Aber in der Federfestigkeit traten vermehrt Wünsche und Mängel auf. Ich will jetzt nicht falsch verstanden werden. Wir wollen keine harte feste Feder, aber das Gefieder sollte schon anliegen. Abstehendes Keil-, Bauch- und Brustgefiedersorgte für Abstufungen. Auch war meiner Meinung nach die Rückenabdeckung schon besser verwirklicht. Eine Aufgabenstellung die uns nach wie vor beschäftigen wird. Spitze Köpfe schließen von einer sg Benotung aus. Auch in diesem Farbenschlag sind zum Thema Kopf die gleichen Aussagen zu treffen wie bei den bindigen Vertretern. Schuppungsausprägung mit gleichmäßigen Ovalen und einem schmalen, scharfen und schwarzen Saum sind Zielstellungen in diesem Farbenschlag. Die Grundfarbe ist überwiegend in Ordnung, helle Bauchfarben sind immer weniger anzutreffen. Die herausgestellten Tiere beweisen einmal mehr unsere Zielstellung.
Erfolgreiche Aussteller waren R. Plendl mit 2xV und 2xhv, F. Kuffer mit V, 3xhv, E. Meier hv und K. Kiesewetter hv.

Der blaugeschuppte farbschwingige Farbenschlag hat immer noch Nachholebedarf gegenüber den weißschwingigen Vertretern. In Form und Grundfarbe zeigen sie sich schon recht ansprechend, aber in der Schuppung sind Verbesserungen anzustreben. Auch hier konnten die Tiere von F. Kuffer mit V und hv überzeugen.

Der Farbenschlag schwarz m. w. B. weißschwingig zeigte sich in guter Durchschnittsqualität. Aufgabenstellungen sind die Bindentrennung, Bindenlage und der Bindenrand. Aus diesem Grunde konnte hier keine Höchstnote vergeben werden.

 Auch recht ansprechend die schwarzgeschuppte weißschwingige Kollektion. Überwiegend Tiere mit richtiger Größe und Grundfarbe sowie Randfarbe. In der Schuppungsausprägung wird es immer eine Streuung der Qualität geben. In der Unterlinie hervorragende Vertreter. Obwohl die 1,0 über entsprechende Brustbreite und Brusttiefe verfügten konnten einige in der Hinterpartie kürzer sein. Die Täubinnen waren in dieser Frage abgestimmter. Die 0,1 von Jochen Wenner war ein Modell und stach aus der Kollektion besonders hervor. V war der verdiente Lohn. Sein Alttäuber konnte hv erringen. Er sollte im Körper kürzer sein.

Der Farbenschlag rot m. w. B. farbschwingig war sehr unausgeglichen. Mängel und Wünsche in der Form, im Bindenweiß und in der Bindentrennung sowie in der Unterlinie führten zu den niedrigen Noten. Positiv kann aber eine Verbesserung der Schnabelfarbe attestiert werden. P. Bretall erhielt auf einen 1,0 jung die Note hv.

Die 6 rotgeschuppten weißschwingigen stellten sich in guter Qualität vor. In der Grundfarbe sehr ausgeglichen sollten einige in der Brustbreite und Schuppungsausprägung zulegen. Auch der Größenrahmen in diesen Farbenschlag ist eine züchterische Aufgabenstellung.

Der Farbenschlag gelb m. w. B. farbschwingig muss unbedingt in der Grundfarbe verbessert werden. Oft wurden Wünsche in der Gleichmäßigkeit der Grundfarbe angesprochen. Absetzende Rücken-, Schwung- und Schwanzfarbe wurden in der Wunsch-und Mängelspalte vermerkt. Auch eine Verbesserung der Brustbreite und Brusttiefe wurde bei einigen Tieren gewünscht. Kritisch muss ich hier eine Verschlechterung der Qualität dieses Farbenschlages vermerken.
Hv für R. Hamann.

In überwiegend überzeugender Qualität stellt sich der gelbgeschuppte weißschwingige Farbenschlag vor.  Form, Größe und Grundfarbe gaben wenig Anlass zur Kritik. Im Schuppungsbild und im Schuppungsweiß sind Verbesserungen anzustreben. Mehrheitlich waren Köpfe und Augenfarbe in Ordnung.
Hv für J. Weber und F. Drasche.

Die folgenden farbschwingigen Gelbgeschuppten waren eine Zwei-Klassengesellschaft. Feine Formtiere mit gleichmäßiger Grundfarbe und Schuppung standen Tiere gegenüber, die formliche Mängel aufwiesen. Schmale Brust und fehlender Unterbau waren Mängel, die zu den vielen g Noten führten. Dazu kamen noch Probleme in der Schuppung.

In der AOC Klasse sahen wir 4 silbergeschuppte Tiere, die in der Größe und Form Verbesserungspotential hatten. Auch im Silber sollten sie gleichmäßiger sein. Vor allem die 0,1 waren recht hell in der Bauchfarbe und zeigten Mängel in der Brustfarbe. Insgesamt sollte der Saum deutlicher in Erscheinung treten. Auch hier verlangen wir eine Schuppung und keine Säumung.

Ich hoffe das meine Anmerkungen zu den einzelnen Farbenschlägen züchterisch in Angriff genommen werden um eine weitere Verbesserung unserer Luchstauben zu erreichen. Dazu wünsche ich uns allen viel Erfolg!

Alwin Herrmann
Zuchtwart

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56. HSS – Einladung

Liebe Luchstaubenfreunde,

nach 2 vergeblichen Anläufen freuen wir uns jetzt endlich auf die 56. Hauptsonderschau der Luchstaubenzüchter in Neudrossenfeld.

Die Halle ist am 31.12.2022 durch fleißige Helfer der Gruppen Franken und Chemnitz für das Ausstellungswochenende vorbereitet worden.

Gemeldet wurden 1048 Luchstauben in allen anerkannten und zusätzlich  zwei AOC-Farbenschlägen (silberbindig bzw. silbergeschuppt).

Neben den verkäuflich gemeldeten Tauben in der Ausstellung besteht die Möglichkeit in einem Nebenraum der Ausstellungshalle Tauben in einer Verkaufsbörse mit über 200 Luchstauben zu erwerben.

Wir laden herzlich ein und freuen uns über jeden Besucher.

Anfahrt:

Ausstellungshalle Neudrossenfeld
Am Sportplatz
95512 Neudrossenfeld

Besuchszeiten:

Samstag den 7.1.2023  9.00 bis 16.00 Uhr

Sonntag  den 8.1.2023  9.00 bis 12.30 Uhr

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Gruppenschau Rheinland-Westfalen

Am 29. und 30. Oktober fand die Gruppenschau Rheinland-Westfalen in der Bürgerhalle in Hamm –Pelkum statt. Neben den Luchstauben nutzten auch die Gimpeltaubenzüchter die geräumige Ausstellungshalle wieder für ihre Gruppenschau. Wir Luchstaubenzüchter fühlen uns sehr wohl in Hamm, es liegt für uns recht zentral und wir werden von den Züchtern des Rassegeflügelzuchtvereins Pelkum-Wiescherhöfen immer sehr gut aufgenommen. Herzlichen Dank!

Gemeldet hatten 8 Züchter insgesamt 81 Luchstauben. Ralf Elwing nahm am Freitag die Bewertung vor. Gleich am Anfang standen 14 Tiere in blau mit weißen Binden, weißschwingig von Andreas Schaffrin. Insgesamt hat sich die Größe der Tauben von Andreas verbessert, kleine Tauben waren nur noch wenige zu finden. 4 mal sg95 und ein hvSE auf eine Jungtäubin waren die Belohnung auf die gute Kollektion. Reinhard Volkmer stellte 8 Tauben in blauweißgeschuppt weißschwingig darunter leider nur 2 Jungtiere.  Auf eine Alttäubin erhielt er hv96 E. Gleich danach standen die 6 Tauben in blauweißgeschuppt farbschwingig von Horst Schwarz. Bestes Tier war ein 1.0 jung mit hv96 E.

Überzeugend waren die  6 Jungtiere in Schwarz mit weißen Binden weißschwingig von Klaus Beckmeier. Eine Jungtäubin wurde herausgestellt mit  v97 Ehrenband, ein Jungtäuber erhielt hv96 E. Ebenfalls überzeugend waren die 6 Jungtiere in Schwarz mit weißen Binden farbschwingig von Bringfried Mey.  Bei den recht gleichmäßigen Tieren stach eine 0.1 mit v97 KVE heraus. Nach mehreren Jahren erstmals wieder dabei war Heinz-Erich Henze mit schwarzweißgeschuppt farbschwingig. Insgesamt fehlte hier etwas die Größe, aber insgesamt waren die 6 Tauben schon recht gut. Belohnung war ein hv96 E auf eine junge Täubin.

Erstmals stellte Stefan Iding 2 Tiere in Rot mit weißen Binden, weißschwingig aus. Sg94 SE erhielt ein Alttäuber. In der farbschwingigen Variante standen 10 Tauben von Stefan Iding und 3 von Klaus Beckmeier. Stefan Iding wurde ausgezeichnet mit v97 E auf einen Alttäuber und 2x hvSE auf 2 Alttäubinnen. Beste Jungtiere waren sg95 E auf 1.0 von Klaus Beckmeier und 0.1 von Stefan Iding. Nicht ganz so überzeugend wie im Vorjahr waren die sechs ausgestellten Jungtauben rotweißgeschuppt farbschwingig von Klaus Beckmeier. Jeweils eine Täubin und ein Täuber erhielten die Note hv96 E.

Letztmalig stellte Uwe Sieker auf dieser Gruppenschau aus. Wegen seiner angeschlagenen Gesundheit konnte er selbst leider nicht anwesend sein. In gelb mit weißen Binden farbschwingig zeigte er 6 Jungtauben mit sehr ausgeglichener Qualität. Vollkommen zu Recht wurde eine 0.1 jung mit der Höchstnote und Ehrenband ausgezeichnet.

V 97 Ehrenband: 0.1 jung gelbbindig, farbschwingig – Uwe Sieker

Leider standen 2 korrekt gemeldete  weißschwingige von Stefan Iding zwischen den farbschwingigen gelben. Bestes Tier war eine 0.1 mit sg94 SZ. Abschluss der Luchstauben bildeten 6 Tauben gelbweißgeschuppt, farbschwingig von Uwe Sieker. Ein sehr schöner typischer 1.0 musste wegen einem kleinen Wunsch in der Schwingenfarbe vorlieb nehmen mit der Note hv96 E.

Der Wanderpokal der Gruppe auf die besten 5 Jungtiere in einem Farbenschlag erhielt Klaus Beckmeier mit 475 Punkten auf Schwarz mit weißen Binden weißschwingig. An zweiter Stelle punktgleich lagen seine rotgeschuppten, farbschwingig, danach folgte Andreas Schaffrin mit Blau mit weißen Binden, weißschwingig mit 494 Punkten.

Es wurde bereits festgelegt, dass die Gruppenschau im nächsten Jahr wieder am gleichen Ort am 28. und 29. Oktober stattfinden soll.

Sehr positiv ist es, dass Dank der neuen und reaktivierten Züchter die Zahl der ausgestellten Luchstauben gehalten werden konnte. Das macht uns für die nächsten Jahre sehr zuversichtlich.

Klaus Beckmeier

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Nachruf Uwe Sieker

Am 1. Dezember verstarb im Alter von 61 Jahren unser Zuchtfreund Uwe Sieker aus Löhne.

Uwe war ein engagierter Geflügelzüchter. Seine Liebe galt zuletzt seinen Zwerg Orpington gelbschwarzgesäumt, Kölner Tümmlern und Luchstauben in gelbbindig- sowie gelbgeschuppt farbschwingig. In den SV Luchstauben trat er 1996 ein und war regelmäßiger Aussteller auf den Gruppenschauen sowie auch auf der Hauptsonderschau. Dort erhielt er 2016 auf eine gelbgeschuppte Täubin die Höchstnote V mit Ehrenband.

Eine schwere Erkrankung erschwerte ihm seine Zuchtarbeit in den letzten Jahren. Dank der Hilfe seiner Frau Evelyn konnte er bis zuletzt noch Geflügel halten, was für ihn in der Zeit seiner Erkrankung besonders wichtig war. Es war ihm eine Freude, dass er an der Jungtierbesprechung der Gruppe im September nochmals teilnehmen konnte. Dort wurde eine gelbbindige Täubin als bestes Jungtier ausgewählt. Auch auf der Gruppenschau in Hamm Ende Oktober erhielt er auf diese nochmals die Note V Ehrenband.

Neben seiner züchterischen Tätigkeit brachte er sich auch ehrenamtlich in seinen Vereinen und dem KV Herford ein.

Wir verabschieden uns von einem liebenswerten Züchter.

SV Luchstauben Gruppe Rheinland Westfalen

RGZV Horst, RGZV Vlotho

RTC Hille-Porta

KV Herford

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Jungtierbesprechung 2022

Nach einer beinahe zweijährigen Veranstaltungspause des Sondervereins der Luchstaubenzüchter aufgrund der Coronapandemie wurde auf der Jahreshauptversammlung der Wunsch nach einer Jungtierbesprechung geäußert.

Und so luden Jürgen Weber (stv. Zuchtwart) und der SV am 24. September zur ersten Jungtierbesprechung ins sächsische Schönberg auf den Geflügelhof der Familie Weber ein.

Dem Aufruf folgten beinahe 50 Luchstaubenzüchter aus dem gesamten Bundesgebiet. Die ersten Zuchtfreunde reisten bereits am Freitag an. Bei reichlich Grillgut aus heimischer Produktion und dem ein oder anderen Kaltgetränk wurde bis in die frühen Morgenstunden gefachsimpelt und über die ein oder andere Anekdote gelacht.

Gemütliche Runde am Abend

Am Samstagmorgen reisten die restlichen Züchter an und setzten ihre Jungtiere in die Käfige ein. Mit 111 Luchstauben in allen 16 in Deutschland anerkannten Farbenschlägen wurde dabei ein beachtliches Ergebnis erzielt. Am Vormittag wurde unter der Leitung unseres Vorsitzenden Wolfgang Dubrau und Jürgen Weber eine Schulung der Sonderrichter durchgeführt. Bei reichlich Diskussion wurde der aktuelle Zuchtstandart besprochen und Leitlinien für die kommende Ausstellungssaison festgelegt.

Bewertung

Währenddessen besichtigten die Züchter das „August Horch Museum“ im nahe gelegenen Zwickau. In der Geburtsstätte der Automarke „Audi“ konnten 115 Jahre Zwickauer Automobilbau bestaunt werden. Einige Zuchtfreunde verbrachten die Zeit im paradiesisch angelegten Garten der Familie Weber und genossen bei sommerlichen Temperaturen die Herbstsonne. Große Bewunderung erfuhren die großzügig angelegten Volieren, in denen sich zahlreiches und exotisches Ziergeflügel tummelte. Mein persönliches Highlight waren dabei die Kronentauben.

Rundgang durch die wundervollen Zuchtanlagen von Jürgen Weber

Das der SV während der Corona Pandemie nicht untätig war, zeigte unser Zuchtfreund Stefan Iding und stellte die neu gegründete Arbeitsgruppe „Zuchtentwicklung“ in einer Präsentation vor. Alle Zuchtfreunde lauschten gespannt seinen Worten über die Aufgaben der Arbeitsgruppe. Ein erstes Ergebnis wurde mit einer Bewertungshilfe ergänzend zum Rassetaubenstandart geschaffen. Dabei wurden Schwerpunkte zur Bewertung gesetzt und kurze Hinweise hinzugefügt.

Anschließend fand die Tierbesprechung mit den Züchtern statt. Dabei besprach jeder Sonderrichter zwei Farbenschläge und stellte die Vorzüge und Wünsche der einzelnen Tauben vor. Insgesamt konnte ein starker Jahrgang begutachtet werden und lässt für die Ausstellungssaison einiges erhoffen.

Begutachtung am Objekt

In jeder Grundfarbe wurde ein Tier von den Sonderrichtern herausgestellt und der Züchter erhielt einen Präsentkorb aus dem Hofladen der Familie Weber. Die Preise errangen in blau (geschuppt weißschwingig) Rudolf Plendl, in schwarz (geschuppt weißschwingig) Wofgang Dubrau, in rot (geschuppt farbschwingig) Lothar Adolf und in gelb (mit Binden farbschschwingig) Norbert Demleitner.

Jürgen Weber, Lothar Adolf, Rudolf Plendl, Wolfgang Dubrau, Norbert Demleitner (v.l.n.r.)

Nachfolgend führte Gastgeber Jürgen Weber interessierte Züchter durch seine Zuchtschläge und zeigte seine hervorragenden gelb-weiß geschuppten Luchstauben.

Zum Abschluss fand ein Züchterabend mit allen Teilnehmern statt und zeigte die große Verbundenheit unter den Zuchtfreunden. Dabei war die Stimmung ausgelassen und die Freude über den Austausch unter Freunden sehr groß. Erste Verabredungen für die kommende Ausstellungssaison wurden getroffen. Glücklich und zufrieden traten alle Beteiligten am späten Abend und am Sonntagmorgen den Heimweg an.

Züchterabend
Die Mitglieder des SV – Eine tolle Truppe

Für die Durchführung und Bewirtung gilt unser herzlichster Dank Jürgen Weber und seiner Familie. Sie haben diesen perfekten Tag in Schönberg mit unserer Luchstaubengemeinschaft erst möglich gemacht.

Vielen Dank an Andrea und Jürgen Weber

                                                                                              Steffen Herrmann
Schriftführer

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Nachruf Maximilian “Max” Meier

Mit Max Meier verliert des SV Luchstauben eines seiner prägendsten Mitglieder.

Er wurde 1940 in Niederbayern geboren und ist am 13.11.2022 in Elmshorn verstorben.

Seine bayrische Herkunft konnte er bis zum Lebensende nicht verleugnen. Bei den Treffen mit seinen bayrischen Landsleuten auf der Hauptsonderschau  konnte er seinen Dialekt ausleben.

Im Jahr 1971 trat Max in den Sonderverein der Luchstaubenzüchter ein und übernahm bereits ein Jahr später den Vorsitz der Gruppe Hamburg-Schleswig Holstein, welchen er erst 2006 in jüngere Hände legte. Er war der Motor seiner Gruppe. Seine Herkunft, sein Wohnort und seine Arbeit waren die Basis für seine Aktivitäten zur Zusammenarbeit der Luchstaubenvereine in Dänemark, Frankreich und Deutschland. Das mündete in der Durchführung der Europaschauen für Luchstauben. Mächtig der französischen Sprache war er der Dolmetscher, der die gemeinsamen Veranstaltungen erst ermöglichte. Erste Europaschau war 1991 in Linden-Leihgestern in Hessen. Es folgten alle drei Jahre im Wechsel Schauen in Dänemark, Frankreich und Deutschland.

Max war Mitglied in allen drei Ländern und wurde auch zu deren Ehrenmitglied ernannt. Im Rahmen der 5. Europaschau 2004 in Padborg, Dänemark wurde Max Meier zum Ehrenpräsidenten der Europäischen Luchstaubenzüchter ernannt.

Auch als Preisrichter hat sich Max Meier eingebracht. 1984 wurde er  Sonderrichter für Luchstauben. Besonders wurde er als Fachmann auf internationalen Schauen eingesetzt.

Auf seine regelmäßigen Rundfahrten durch Frankreich mit Besuch der französischen Züchter nahm er gern auch andere Züchter mit.

Mit Max Meier verlieren wir einen sehr geselligen Züchter, der anderen Menschen immer sehr positiv zugewandt war.

SV Luchstauben
LV Schleswig-Holstein
PV Schleswig-Holstein

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Jungtierbesprechung Rheinland/Westfalen

Stefan Iding hatte eingeladen und die Mitglieder der Gruppe Rheinland-Westfalen kamen gern nach Bocholt, nahe der Grenze zu den Niederlanden. In Bocholt, der alten Textilstadt, ist Stefan Anteilseigner und Geschäftsführer eines international tätigen Handelsunternehmens für Industrietextilien. Im Rahmen der Kundenbesuche findet Stefan zumeist noch die Zeit, Geflügelzüchter zu besuchen.

Etwas früher als sonst, am 4. September trafen sich 9 Mitglieder auf dem großen Grundstück von Stefan in Bocholt-Lowick. Während des Treffens stieß auch noch Ernst Iding, Stefans Vater mit hinzu. Auch wenn er selbst nicht mehr aktiv ist, interessieren ihn die Luchstauben immer noch. Etwa 30 mitgebrachte Jungtauben wurden in die Käfige gesetzt, bevor man sich bei schönstem Wetter am Gartentisch zu einer kurzen Versammlung zusammensetzte. Der Vorsitzende berichtete über aktuelle Dinge im Hauptverein. Mit Hinweis auf das Züchtertreffen des Hauptvereins drei Wochen später bei Jürgen Weber berichtete Stefan von den Aktivitäten des Arbeitskreises Zuchtentwicklung, in dem die Gruppe mit Stefan Iding und Klaus Beckmeier vertreten ist. Stefan Iding und Bringfried Mey werden an der Jungtierbesprechung bei Jürgen Weber teilnehmen, Klaus Beckmeier hat sich wegen einer anstehenden Reise abgemeldet.

Die Teilnehmer der JTB in geselliger Runde im Garten von Zfrd. Stefan Iding

Leider konnten die Meldepapiere für die Gruppenschau in Hamm nicht verteilt werden, das folgte wenige Tage später. Es zeichnete sich auf Nachfrage eine gute Beteiligung ab. Vor der Besprechung der Jungtiere lud Stefan Iding mit leckerem vom Grill zur Stärkung ein. Salate und Getränke rundeten das wunderbar ab. Die Jungtierbesprechung erfolgte wesentlich durch Ralf Elwing. Da drei recht neue Mitglieder dabei waren, ging Ralf Elwing auf die Tiere dieser Züchter besonders ein. Wie bereits im Vorjahr wurden die drei besten Jungtiere ausgewählt: eine schwarzbindig farbschwingige von Bringfried Mey, eine rotgeschuppt, farbschwingige von Klaus Beckmeier und eine gelbbindig, farbschwingige von Uwe Sieker. Die Täubin von Uwe Sieker wurde letztlich als bestes Tier herausgestellt.

Bestes Jungtier der JTB: 0,1 jung gelbbindig, farbschwingig – Uwe Sieker

Uwe Sieker gab bekannt, dass er sich aus gesundheitlichen Gründen ganz von seinen Luchstauben trennen müsse. Leider kann er sich seit 3 Jahren schon nicht mehr selbst vollständig um die Tiere kümmern. Er bedankte sich sehr herzlich insbesondere bei Klaus Beckmeier, der in den letzten Jahren seine Tauben sortiert hat. Die diesjährige Gruppenschau soll seine letzte Schau sein.

1,0 jung schwarzbindig, farbschwingig – Bringfried Mey

Nach der Jungtierbesprechung wurde die Zuchtanlage von Stefan besichtigt. Neben den Luchstauben züchtet er noch Fränkische Landgänse, Mechelner, Altdeutsche Mövchen und Arabische Trommeltauben. Die anderen Taubenrassen hält er, um als Preisrichter sein Wissen zu erweitern.

Nach Kaffee und Kuchen machten sich die Teilnehmer auf die Heimreise, nicht ohne sich für das gelungene Züchtertreffen und die nette Bewirtung bei Stefan und seiner Frau herzlichst zu bedanken.

Klaus Beckmeier

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Nachruf Kurt Schütters

Nach langem und erfülltem Leben ist unser Zuchtfreund Kurt Schütters am 26. 9. im Alter von 91 Jahren verstorben.

1969 ist er in den SV Luchstauben eingetreten und wurde Züchter der zu dieser Zeit sehr seltenen Farbenschläge Rotweißgeschuppt sowie Rotbindig, farbschwingig. Zu diesem Zeitpunkt gab es nur Einzeltiere mit wenig Qualität. Viel Optimismus gehörte dazu, sich zu diesem Zeitpunkt für die Zucht dieser schwierigen Farbenschläge zu engagieren. Es gelang ihm im Laufe der Zeit wirklich schöne Tauben in beiden Farbenschlägen zu züchten. Erstmals 1990 auf Rotbindig und 1996 auf beide Farbenschläge wurden seine Tauben mit der Höchstnote V auf der Hauptsonderschau ausgezeichnet. In den Folgejahren kamen viele weitere hinzu. Auf den Europaschauen der Luchstauben errang er den Titel Europachampion.

Kurt war ein sehr geselliger Mensch, in dessen Gegenwart wir uns sehr wohl fühlten. Denken wir an ihn zurück, so fallen uns viele Anekdoten mit und über ihn ein. Auch wenn seine Gesundheit es in den letzten Jahren nicht mehr zuließ, selbst Luchstauben zu züchten, so blieb er weiter sehr interessiert daran, was im SV Luchstauben geschah. Er besuchte regelmäßig die Versammlungen und Gruppenschauen. Ganz besonders gefreut haben wir uns über seine Einladung zu seinem 90. Geburtstag, den wir in seinem schönen Garten in Oberhausen gefeiert haben.

Wir behalten Kurt als tollen Luchstaubenzüchter und Menschen in Erinnerung.

Klaus Beckmeier
Gruppe Rheinland-Westfalen

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